Waldorfpädagogik

Frankfurt (Oder)

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Pädagogik

Wenn der Schultag zu Ende ist, beginnt die Hortzeit.

 

Unser konzeptioneller Ansatz besteht darin, den Kindern eine häusliche, warme Atmosphäre zu schaffen.

 

Der Hort möchte eine Art Ruhepunkt sein, an dem sich die Kinder von der Schule und anderen außerschulischen Aktivitäten ausruhen und einfach nur wohlfühlen können. Einen sehr wichtigen Teil unserer Hortarbeit nehmen hauswirtschaftliche und organisatorische Arbeiten ein. Hierzu zählen z. B. der Einkauf, Vor- und Nachbereiten der Mahlzeiten, Abwaschen, Wäsche waschen und Gartenarbeit.

Außerdem sollen die Kinder ihren natürlichen Bewegungsdrang ausleben dürfen und Raum zum Erfahren ihrer eigenen Grenzen bekommen.

 

Zum Hort gehört ein weitläufiges Außengelände, das nach und nach in eine Landschaft verwandelt wurde, die die Kinder zum Spielen einlädt und Platz zum Verweilen bietet. Da gibt es neben Kletterbäumen, Schaukeln und Sandkasten mit Klettergerüst das Baumhaus und eine Holzhütte, die von Drittklässlern in ihrer Bauepoche errichtet wurden. Eltern halfen beim Bauen von Weidenhütte und Erdhöhle sowie einem kleinen Spielhügel mit Tunnel.

 

Auf einem Stückchen Garten wachsen Blumen, an denen die Kinder sich auch erfreuen, wenn sie als Sträußchen auf den Tischen stehen. Frisches Obst und Gemüse aus eigener Ernte bereichern hin und wieder die Vespermahlzeiten. An ungemütlichen Herbsttagen erwärmt und erhellt sich die Hortgemeinschaft an einem kleinen Lagerfeuer. Außerdem haben die Kinder viele eigene Ideen, womit, wie und was gespielt werden kann.

 

Der Hortalltag beginnt mit dem Abholen der Kinder vom Schulhaus nach dem Unterricht.

Der gemeinsam zurückgelegte Fußweg bietet Raum für Gespräche über das bisher Erlebte an diesem Tag.

Die räumliche Entfernung, der andere Ort, an dem der Tag für die Kinder nach dem Unterricht weiter geht, bestärkt die Wahrnehmung, dass die Schule zu Ende ist und die ›Hortzeit‹ beginnt.

 

Nach dem Mittagessen, das aus der Schulküche angeliefert wird, gehen die Kinder in eine ›Ruhezeit‹. Die Kinder sollen ganz bei sich selbst ankommen, Erlebnisse so besser verarbeiten und Atem für die zweite Tageshälfte holen können.

Ab 14:00 Uhr ist für die Kinder freie Spielzeit. Alternativ können sie gruppenübergreifende Angebote wie Basteln, Backen oder Vesperbereiten (Müslimachen) wahrnehmen. Die Hausaufgaben werden nach dem Vespern im Klassenverband erledigt.

 

Besonderen Wert legen wir neben der Pflege eines Tagesrhythmus auch auf die Einhaltung eines Wochenrhythmus:

 

Montag

alle Kinder fühlen sich nach dem Wochenende wieder in den Wochenrhythmus ein – kein spezielles Angebot

 

Dienstag

Backen

 

Mittwoch

Wandern

 

Donnerstag

Basteln

 

Freitag

Singen und Musizieren

 

Höhepunkte im Jahreslauf sind der Martini und der Johanni Tag, die Adventsfeier vor den Weihnachtsferien und das das Schuljahr abschließende Sommerfest, welches gemeinsam mit dem Kindergarten gefeiert wird.

 

In den Herbstferien wird eine Hortfahrt in eine abgelegene Herberge angeboten. Dort erleben die Kinder die Natur und das Gruppengefüge intensiver und ›einmal anders‹.

 

Die Erzieherinnen und Erzieher pflegen einen guten Kontakt zu den Lehrern. Ein Teil der Hortkollegen nimmt an den Konferenzen der Schule teil und jeder Horterzieher besucht die Elternversammlungen der Klasse, die er gerade betreut.