Waldorfpädagogik

Frankfurt (Oder)

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Pädagogik

Auftrag der Waldorfpädagogik ist es, dasjenige an den sich entwickelnden Menschen heranzubringen, was dieser für seine körperlich, seelisch und geistig gesunde Entwicklung braucht. Im Vordergrund steht nicht die rein intellektuelle, sondern die ganzheitliche Bildung. Das umfangreiche Tun im Künstlerischen und Praktischen ist von gleicher Bedeutung wie die Arbeit in mathematisch-naturwissenschaftlichen, sprachlichen, sportlichen und sachfachbezogenen Bereichen.

 

Unsere Pädagogen orientieren sich in ihrer Arbeit am Waldorf-Lehrplan, der sich nach den Entwicklungsstufen des Kindes richtet.

 

Was ist bei uns anders als an Regelschulen?

 

An unserer Schule steht das Kind bzw. der Jugendliche in seiner Individualität im Mittelpunkt. Neben kognitiven Fähigkeiten werden gleichermaßen künstlerische, handwerkliche, praktische und soziale Fertigkeiten angelegt und gefördert.

Die Schule wird von Lehrern und engagierten Eltern getragen. Sie hat ab Klasse 7 den Charakter einer Ganztagsschule.

 

Die reguläre Waldorfschulzeit beträgt 12 Jahre, in deren Verlauf die mittleren Abschlüsse erworben werden. Befähigte Schüler können im 13. Schuljahr bei uns das Abitur ablegen.

 

Eine Auslese nach dem 6. Schuljahr und der Zwang zum Wechsel an weiterführende Schulen entfallen.

 

Um sich mit den Inhalten optimal verbinden zu können, werden die Hauptfächer wie Deutsch, Mathematik, Geschichte, Erdkunde und die Naturwissenschaften in Epochen unterrichtet. Das bedeutet, die Schüler beschäftigen sich über einen Zeitraum von 3 bis 4 Wochen täglich im Hauptunterricht – von 08:00 bis 09:45 Uhr – mit einem bestimmten Thema. Im Anschluss an den Hauptunterricht werden die Fachstunden wie z.B. Fremdsprachen, Sport und Eurythmie erteilt. Für diese Fachgruppen ist das wöchentliche Wiederholen und Vertiefen essentiell.

 

Von Beginn an lernen unsere Schüler zwei Fremdsprachen – Englisch und Russisch. In der 6. Klasse gibt es die Möglichkeit zwischen Russisch und Polnisch zu wählen.

 

Ab dem 1. Schuljahr tritt neben die mehr sachbezogenen Unterrichtsgebiete ein vielseitiger künstlerisch-praktischer Unterricht. Neben Handarbeit, Werken und Gartenbau gehört das Fach Eurythmie zum festen Bestandteil des Lehrplans. Jedes Kind lernt ab der ersten Klasse Blockflöte spielen. Weitere Elemente des ganzheitlichen Bildungsansatzes sind die Praktika in der Oberstufe, die Kunstfahrt in Klasse 12 sowie die Theaterprojekte in den Klassen 8 und 12. In den Klassen 8 und 11 setzt sich jeder Schüler mit einem selbst gewählten Thema auseinander, zu dem er eine Jahresarbeit erstellt.

 

Die Oberstufe ist geprägt durch Landbau-, Werkstatt-, Kartografie-, Sozial- und Berufsfindungspraktika. Ein besonderer Höhepunkt ist das Kunstpraktikum in Griechenland oder Italien.

 

Alle Schüler lernen in der Regel 12 Jahre gemeinsam in einem stabilen Klassenverband. Ein Sitzenbleiben gibt es an unserer Schule nicht. Niemand wird zurückgelassen oder aussortiert.

 

Ausführliche Textzeugnisse am Schuljahresende beschreiben neben den erreichten Leistungen das Bemühen und die Entwicklung des Schülers und geben so einen umfassenden Blick auf den Lernenden. Ab Klasse 9 werden zusätzliche Notenzeugnisse verfasst, um den Schülern eine Orientierung für angestrebte Abschlüsse zu geben. Im laufenden Schuljahr gibt es auch an unserer Schule schriftliche Leistungsüberprüfungen, die bis zur 9. Klasse durch eine individuelle Einschätzung beurteilt werden.

 

Traditionelle Höhepunkte im Schuljahr sind die öffentlichen Schulfeiern, die Verteidigungen der Jahresarbeiten der Klassen 8 und 11, Theateraufführungen der Klassen 8 und 12 und der Martinsbasar.